6. Oktober

6. Oktober

Wäre ich gern ein großes Tier in A.A.? Schiebe ich mich immer hübsch in den Vordergrund? Habe ich das Gefühl, dass niemand seine arbeit so gut macht wie ich? Oder halte ich mich ab und zu auch mal bereitwillig im Hintergrund und lasse jemand anderen an die Reihe kommen? Inwieweit eine A.A.-Gruppe sich bewährt, hängt nicht zuletzt davon ab, wie sie sich ihre Neulinge heranbildet und wie bald sie sie Verantwortung übernehmen lässt. Sträube ich mich dagegen, Autorität abzugeben? Trüge ich am liebsten die alleinige Verantwortung für die gesamte Gruppe? Wenn ja, dann ist das den jüngeren Mitgliedern gegenüber nicht fair.

Weiß ich, dass A.A. auch ohne mich auskommen könnte?

MEDITATION

Der unsichtbare Gott kann mir helfen, dankbar und demütig zu werden. Da wir ihn nicht sehen können, müssen wir an ihn glauben, ohne ihn zu sehen. Was wir jedoch ganz deutlich sehen können, ist die Veränderung, die mit den Menschen vor sich geht, sobald sie Gottaufrichtig um die Kraft bitten, sich zu ändern. Deshalb sollten wir an unserem Glauben an Gott festhalten und seiner Kraft, uns umzumodeln, vertrauen. Dann wird unser Glaube an den Unsichtbaren durch ein gutes und sinnvolles Leben belohnt werden. Gott wird nicht verfehlen, uns den Weg zum rechten Leben zu zeigen, wenn wir uns nur in echter Dankbarkeit und wahrer Demut an ihn wenden.

GEBET                     

Ich bitte um die gläubige Zuversicht, dass Gott mich ändern kann. Ich bete, dass ich gewillt sein möge, mich zu bessern.