21. September

21. September

Fahren wir mit den Schritten vier, fünf, sechs, sieben und zehn fort. Wenn wir eine innere Bestandsaufnahme machen wollen, dann müssen wir die Dinge so sehen, wie sie wirklich sind. Wir müssen aufhören davonzulaufen. Wir müssen uns der Wirklichkeit stellen und uns einen Spiegel vorhalten. Wir müssen unsere Fehler offen zugeben und versuchen sie zu korrigieren. Wir müssen zu erkennen suchen, wo wir bisher unehrlich, unlauter, egoistisch und lieblos gewesen sind. Und zwar tun wir das nicht nur einmal, um es dann wieder zu vergessen. Nein, wir tun es von nun an jeden einzelnen Tag unseres Lebens - solange wir leben,

Mache ich täglich meine innere Bestandsaufnahme?

MEDITATION

Bei unserem Bemühen, ein besserer Mensch zu werden, wird uns unsichtbare Hilfe zuteil. Wir sind nicht so geschaffen, dass wir Gott sehen können. Nein, es bedarf des Glaubensaktes, um gewahr zu werden, dass eine unsichtbare Kraft am Werke ist. Und doch erhalten wir deutliche Beweise für die Existenz Gottes dadurch, dass viele Menschen aus dem Mut zum Glauben Kraft schöpfen. Wir leben innerhalb der Grenzen von Zeit und Raum und vermögen weder die eigene Seele noch Gott zu erblicken. Beide sind frei und grenzenlos. Dennoch wirkt die Hilfe aus dem Unsichtbaren schon hier und jetzt für uns. Das hat sich tausendfach erwiesen.

GEBET

Ich bete, dass ich das Wagnis des Glaubens eingehe und meine Einsicht nicht durch geistigen Hochmut gehemmt wird.